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Außergewöhnliche Muffins, viel Wasser und Belastbarkeit

Ich habe so lange nichts geschrieben, weil wir mal wieder erleben (bzw. überleben) durften, was es heißt Stress resistent, belastbar und optimistisch zu sein. Die Klausurenphase diesmal war mit dreimal so vielen geprüften Vorlesungen ein bisschen umfangreicher als die Vorherige. 2 Wochen, 7 Klausuren, 10 Module. Die Motivation hielt leider auch nur hauptsächlich bis zur vorletzten Klausur. Ich denke da ist sich der ganze Kurs einig, da bei der letzten Klausur alle nur mit einem vorfreudigen Lächeln auf die Prüfung gewartet haben und innerlich schon das erste Feierabend- Bier getrunken wurde. Die Lernphase war hart. Selbst wenn man mal einen Tag Pause zwischen den Klausuren hatte, konnte man keine Minute entspannt mal etwas für das innere Gleichgewicht tun. Selbst wenn man nur 10 Minuten nicht an das Lernen gedacht hatte, hatte man sofort ein schlechtes Gewissen. Meine Mädels und ich haben versucht früh mit dem Lernen anzufangen, um am Ende nicht in Panik zu geraten. Naja, ob das gelungen ist, lasse ich mal offen. Jedenfalls hat unsere kleine Lerngruppe Rituale entwickelt.

  1. Mittagessen: Nudeln! Ein anderes Gericht kommt eigentlich gar nicht in Frage.
  2. Muffins! Dank einer Freundin gab es immer leckere Muffins, die unsere Konzentration zurückholen sollte, nachdem wir schon drei Stunden gelernt haben oder Zeit mit quatschen verplempert haben. Es waren aber keine gewöhnlichen Muffins sondern, meist vegan, mit Gemüse, unter anderem Zucchini und Karotten, gefüllt, mit gesunden Süßungsmöglichkeiten wie Kokos, Mandeln oder Ahornsirup oder leckere Stimmungsaufheller, die nicht in den Backofen mussten.
  3. Wasser! So viel getrunken, wie während des Lernens habe ich selten.
  4. Toilette! Als Folge des vielen Trinkens, waren wir abwechselnd, gefühlt alle 2 Minuten auf dem Klo.
  5. Einmal zicken! Mindestens einer musste immer dafür sorgen, dass der Lernprozess nicht von irgendwelchen Gesprächen über den Nachbarn der Freundin des Bruders mit der weißen Katze, unterbrochen wurde (Leider gestaltete sich bestimmt 40% der Zeit mit solchen Themen).
  6. Karteikarten! Wir haben uns die Vorlesungen aufgeteilt und jeder hat Karteikarten zum Lernen verfasst. Hilfreich ist diese Lernmethode auf jeden Fall, aber wenn man dann die Karten aus Zeitgründen kaum benutzt, ärgert man sich über den Zeit- und Schreibaufwand. Die Karten wurden vernichtet und aufgenommen wie Schokolade, wenn ich Heißhunger habe.
  7. Belohnungen! Ob shoppen, oder leckeres Essen, Belohnung für den Fleiß muss sein!

Langsam trudeln die Ergebnisse der Klausuren ein und wie immer, ich bin optimistisch! Auch wenn nicht alle Klausuren optimal waren, ich hab mein Bestes gegeben.

Und um noch einmal ehrlich zu sein: nicht jeder hat diesen Stress gut wegstecken können. Ein paar Einzelne zweifeln zurzeit, ob sie sich den Stress länger antun wollen. Es ist ein hoher Zeitdruck und bei mir war es sogar so weit, dass ich von dem Gelernten nachts geträumt habe, also keine freie Minute mehr hatte. Aber es ist ein gutes Gefühl es geschafft zu haben.

 

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Leonie

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