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Das Helfersyndrom

Ich habe viele Eigenschaften, auf die ich nicht stolz bin, aber eine Eigenschaft will und werde ich niemals vernachlässigen. Um es in den Worten meiner Mama zu sagen: Das Helfersyndrom. Viel weiß ich über diese „Krankheit“ nicht, aber ich habe es von meiner Mama geerbt. Es ist nicht immer leicht damit zu leben, aber es sind all die Sorgen und Gedanken wert!

Auch wenn manche das vielleicht nicht bestätigen, aber ich bin immer für meine Freunde da, vor allem, wenn sie wirklich jemanden brauchen. Schon früher war ich die Ansprechperson und der Ratgeber meiner Freunde.

Da ich mich während dem Studium auch sozial engagieren und mein Syndrom ausleben wollte, bin ich zur Hochschulgruppe UNICEF in Mannheim gegangen. Mit meiner langjährigen Freundin, die mich eigentlich erst auf die Idee gebracht hat, war ich vor zwei Wochen das erste Mal beim „Kick Off“ der Hochschulgruppe (HSG). Diese Woche konnte meine Freundin leider nicht dabei sein, da sie wegen ihrem Praktikum bei einer Messe war. Trotzdem hatte ich eine Begleitung. Die Schwester von meinem Freund, eine gute Freundin von mir (das muss ich noch erwähnen, sonst ist sie sauer 😀 ) wollte sich die Arbeit bei der HSG von UNICEF auch mal anschauen und ist jetzt auch offiziell Mitglied der Gruppe.

Die Teilnehmer haben sich in vier Gruppen eingeteilt, die jeweils ein Projekt der HSG organisieren, begleiten und gestalten. Meine Gruppe kümmert sich um den Hochschullauf, bei dem Spenden für ein bestimmtes Projekt für Kinder gesammelt werden. Nachdem in klargestellt habe, dass ich selbst bei dem Lauf nicht mitlaufen muss (ja ich baue Kalorien lieber auf geistiger Ebene ab), war das für mich das geeignetste Team, da ich ja nicht immer in Mannheim bin. Hauptaufgabe für dieses Semester ist die Sponsorensuche für den Lauf. Da dies heutzutage hauptsächlich auf digitalem Wege abläuft kann ich diese Aufgabe am besten fern von Mannheim erledigen. Diese Woche haben wir einen Zeitplan erstellt, was, wann, wie erledigt sein sollte. Die Sitzungen sind einmal die Woche und dauern im Schnitt 45 min. Diese Zeit kann selbst ein dualer Student entbehren.

Ich freue mich, wenn es richtig losgeht, denn ich liebe das Organisierung und Koordinieren. Außerdem kann man so vielen Kindern weltweit helfen. Wie viel Geld beziehungsweise Hilfe bei den bedürftigen Kindern wirklich ankommt, kann man nie wissen. Aber deshalb sollte man nicht unterlassen überhaupt versuchen zu helfen und sich einzusetzen!

 

Categories: Real Life

Leonie

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