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Europaexkursion

Die ganze Welt spricht zurzeit viel über diese Stadt: vieles passiert dort, einiges wird dort entschieden und nicht wenige Sachen gehen in dieser Stadt vor: Brüssel. Und wir waren da!

Unsere Europaexkursion letzte Woche hat in Nimwegen, Niederlande begonnen. In einem der wenigen Länder, in dem unser viel reisender Dozent noch nicht war. Unser Trip, der uns nicht nur zusammenschweißen soll sondern eventuell auch dazu beitragen soll, unsere Bildung und unser Wissen zu erweitern begann montags nach einer ca. 5 stündigen Fahrt bei der Uni Radbound. Wirklich interessant mal eine Uni in einem anderen Land zu besuchen. Auffällig vor allem: die Fahrräder! So viele Fahrräder, wie auf dem Universitätsgelände zu finden waren, so viele sind bestimmt nicht einmal in ganz Deutschland in Benutzung. Eigentlich sollten alle niederländischen Studenten topfit sein. Auf jeden Fall war es eine sehr schöne Uni, bei der man sogar ernsthaft drüber nachdenken könnte, dort den Master zu absolvieren.

Nach der Tour haben wir munter das Hotel überrannt. Glücklicherweise kein abgegammeltes Hostel, das wir erwartet hatten. Sogar einen Pool gab es, in dem ein paar von uns nach dem Abendessen in der Innenstadt noch gespielt haben. Ja gespielt, von unserem Zimmer aus durften wir dem lauten Geplantsche zuhören.

Die nächsten Tage haben wir einiges erlebt.

Die Ausflüge, die für unsere Bildung gedacht waren:

  • Hafen Antwerpen (regnerisch und kalt aber beeindruckende Dimensionen!)
  • EU Kommission in Brüssel (man fühlt sich sofort wichtiger und einflussreicher, wenn man sich auf einen der Stühle in den Konferenzräumen setzt/ ein „super“ informierter Sprecher, der zwischendurch leicht von unserem Dozenten verunsichert wurde)
  • Landesvertretung BaWü (ich weiß nicht genau, was ich schreiben soll- wir haben gute Vorträge gehört und es gab leckeren Kuchen)
  • EuGH in Luxemburg (beeindruckendes Gebäude!)

Die Erinnerungen/Momente, die das zwischenmenschliche Band zwischen/mit/unter den Studenten und den Professoren gestärkt haben:

  • der Abend an dem unserem Dozenten Tequila trinken beigebracht wurde
  • der Besuch im Krankenhaus, da eine Mitstudentin einen üblen Virus von daheim mitgebracht hat (ihr geht es zum Glück wieder gut!)
  • unsere Pünktlichkeit, trotz Schlafmangels
  • die Soldaten in Brüssel, die ziemlich angsteinflössend wirken, wenn man 10 cm an ihnen vorbeiläuft
  • unser Studiengangsleiter, der seinen Spaß auf einem riesen Trampolin hat
  • der Abend/die Nacht, an dem wir in einem Club bzw. einer Bar bestaunen durften wie beweglich und fit unsere Professoren auch zur späten Stunde sind (man sollte sich einige von den Tanzmoves merken!)
  • und und und!!

Es war eine super lustige Woche. Wir haben uns alle besser kennen gelernt, manche vielleicht sogar zu gut. Wir haben viel gelernt und tolle Städte besucht!

Die Exkursion ist definitiv eines der Highlight während dem Studium!

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Categories: Uncategorized

Leonie

4 replies

  1. Hallo Leonie,

    Schön, dass dir das Duale Studium IB so gut gefällt! Dein Blog hilft bestimmt einigen unschlüssigen Abiturienten bei einer Entscheidung, ob das jetzt wirklich was für sie ist. Daher meine Anregung: Versuche nicht alles durch die rosarote Brille zu sehen. Da ich selbst duale Studentin IB bin kann ich deine ganzen Erlebnisse sehr gut nachvollziehen. Ich habe sie ja auch gerade erst erlebt. Ich kann mich aber trotzdem sehr gut an Momente im Studium erinnern wo man lieber alles hinschmeissen würde als noch eine blöde Folie auswendig zu lernen, ein Dozent furchtbare Vorlesungen gehalten hat und der halbe Kurs fast durchgefallen ist, man ein schlechtes Gefühl über die Projektarbeit hatte, die Europaexkursion zu vollgestopft mit Terminen war oder man den Klausurenaufbau unfair fand.

    Das alles sind Informationen, die für Studienanfänger unglaublich wichtig sind und deinem Blog Autentizität verleihen. Aus eigener Erfahrung: Das Studium ist nicht nur aufregend und spannend. Kritisiere und Hinterfrage, berichte was deine Mitschüler für Probleme haben. So kannst du vielleicht mehr Leuten helfen 🙂

    1. Hallo 🙂
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich immer Rückmeldungen zu bekommen. Wie ich schon in einem vorherigen Bericht geschrieben habe, kann ich nur wiederholen, dass ich ein sehr positiver Mensch bin. Na klar gibt es immer Dinge über die man sich „aufregen“ könnte, aber ich bin nicht der Typ dafür Zeit zu verschwenden, mich über Kleinigkeiten zu echauffieren, an denen ich eh nichts ändern kann. Um es an deinen Beispielen zu verdeutlichen: ich bin nicht der Auswendig-Lerner und fange immer möglichst früh an zu lernen (meistens zusammen mit meinen Freunden, was das Lernen spaßiger gestaltet) und bisher ist meine Wissbegier größer als die Sorge, dass die Klausuren in zwei Wochen beginnen. Mein Motto ist dann in der Regel auch: entweder ich kann es, habe genug gelernt und ich „soll“ bestehen, oder ich habe nicht genug dafür gemacht und es „soll“ dann auch so sein, dass ich eine schlechte Note schreibe. Furchtbare Vorlesungen hatten wir bisher nicht wirklich, manchmal ein wenig öde, eintönig und nicht das spannendste Thema, aber diese Vorlesungen gibt es immer und auch daran kann ich nichts ändern und setze auch voraus, dass das den Lesern bewusst ist. Mit den Evaluationen kann man seine Meinung äußern und unser Studiengangsleiter spricht uns öfter darauf an, was geändert werden könnte. Bei uns sind bisher bei den ca. fünf Klausuren insgesamt vielleicht drei Leute durchgefallen, also kann ich davon auch nichts berichten. Die Projektarbeit beginne ich gerade erst bzw. suche/finde gerade erst mein Thema. Ich hatte bisher erst eine Praxisphase und bin in der zweiten Theoriephase, ich denke es kommen bestimmt im Laufe der nächsten Jahre noch ein paar kritischere Beiträge dazu 🙂
      Ich werde versuchen Dinge, über die ich mir eigentlich keine großen Sorgen mache oder mich nicht wirklich aufregen, aber ich merke, dass das andere tun, kritischer zu durchleuchten, sodass Leser, die nicht so entspannt und locker mit Stress umgehen können wie ich, wissen, auf was sie sich einlassen. Vielen Dank noch einmal für deinen Anreiz!
      Alles Gute 🙂

  2. finde ich super, dass ihr Exkursionen macht. Soetwas steht bei uns auch in der Modulbeschreibung, wird aber nicht gemacht. Es ist für den Prof. zu aufwändig 🙁
    Darf man fragen, was euch die Exkursion gekostet hat, wie lange ihr unterwegs ward und wieviel die DHBW dazugezahlt hat?

    LG
    Kuckx

    1. Hey Kuckx,

      bei uns ist es auch möglich, dass die Studenten eine Reise organisieren. Wenn man das mit den Studiengangsleitern abspricht, ist es bestimmt kein Problem etwas auf eigene Faust zu organisieren.
      Wir waren fünf Tage unterwegs, von Montag bis Freitag. Wir mussten jeder 150€ bezahlen (wenn ich mich richtig erinnere). Was die DHBW gezahlt hat, kann ich dir leider nicht sagen, das weiß ich nicht.
      Ich kann euch nur empfehlen mit eurem Studiengangsleiter zu reden und zu fragen, ob eine Studienreise möglich wäre, wenn die Organisation vollständig von euch übernommen wird. Vielleicht kann der Studiengangsleiter dann nachfragen, ob die DHBW einen kleinen Zuschuss liefert.
      Viel Glück euch!

      Liebe Grüße
      Leonie

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