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Hallo, ich bin die Neue

„Guten Morgen, ich bin für die nächsten drei Wochen bei euch in der Abteilung.“ Diesen Satz habe ich schon sehr oft während des Studiums gesagt. Bei mir im Unternehmen ist es so geregelt, dass ich immer ca. 2-5 Wochen in einer Abteilung bin. Das bedeutet, dass man in einer Praxisphase ungefähr vier Abteilungen besucht. In anderen Unternehmen ist es anders geregelt. Manche bleiben in einer Praxisphase auch nur in einer Abteilung und manche sind das ganze Studium gezielt nur in einer Abteilung eingesetzt. Bei mir ist es eben, dass ich in jede Abteilung nur ein paar Wochen komme und in der übernächsten Praxisphase noch einmal dort hin gehe. Ich finde dieses rotierende System gut! Während Freunde, die drei Monate am Stück nur eine Abteilung unterstützen, tiefer in die Materie einsteigen können, selbständiger arbeiten können und ein Teil des Teams werden, hat mein Rythmus den Vorteil, dass man viel besser Verknüpfungen herstellen kann. Was hat die eine mit der anderen Abteilung zu tun, wo sind Schnittstellen, wer hat welchen Aufgabenbereich und wo liegen die Spezialisierungen. Alles hat seine Vor- und Nachteile, aber mir gefällt diese Abwechslung! Ich kann auch selbständig Aufgaben erledigen und zudem wiederholt man alles nach ein paar Monaten noch einmal. Wie in einer On-Off Beziehung weiß man dann worauf man sich einlässt und lernt immer neues (Gutes und Schlechtes) kennen. Mitspracherecht wie man seine Phasen gerne organisiert hätte, hat man in den meisten Unternehmen weniger. Man muss sich drauf einlassen und die Vorteile annehmen. Natürlich schadet es auch nicht sich über die Nachteile bewusst zu werden. So kann man meistens etwas dagegen steuern und die Mängel kompensieren. So ist es etwa bei mir, dass man durch die begrenzte „Besuchszeit“ nicht wirklich ein festes Bestandteil des Teams wird. Dagegen kann man aber etwas tun. An außerberuflichen Tätigkeiten mit Kollegen teilnehmen (z.B. Weihnachtsfeier, bei uns gibt es jährlich einen Marathon in der Stadt, bei dem die Betriebe ihre Mitarbeiter anmelden können), in den Pausen mit anderen Kollegen, als den üblichen zusammen sitzen und reden oder einfach auch mal auf dem Gang sich über die neuesten Neuigkeiten austauschen. Meine für alles geltende Devise: einfach freundlich und offen sein!

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Leonie

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