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Jetzt kommts drauf an!

Ich war so aufgeregt! Die Nacht konnte ich kaum schlafen und dauernd spielten sich irgendwelche besorgniserregenden Gedanken oder Szenarien in meinem Kopf ab.
Vorgestern, Sonntag, bin ich abends nach Montabaur gefahren. Einerseits war ich gespannt aber anderseits fiel es mir sehr schwer meine gewohnte Umgebung zurück zu lassen. Die Idee von meinem Freund mich zu begleiten kam leider zu spät. Aus organisatorischen Gründen musste ich also alleine fahren. Und es fiel mir schwerer als gedacht. Angekommen hat mich der Besitzer der Ferienwohnung freundlich empfangen. Freundlich hat er versucht mir z.B. den Fernseher zu erklären, wobei ich es ihm eigentlich hätte erklären müssen. Über die Flasche Wein hat er sich sehr gefreut, war keine Überraschung für mich, denn vor ein paar Wochen antwortete er mir erst 6 Tage später, mit der Erklärung er war mit ein paar Freunden noch etwas trinken. Lustigerweise war das 1 Tag nachdem ich die Mail verschickt habe und 4 Tage bevor er mir antwortete.
Der erste Abend in der Fewo war also recht langweilig und die Nacht, wie gesagt, nicht sehr gut. Morgens war es ein komisches Gefühl alleine aufzustehen. Der erste Tag war super. Ich habe meine zukünftigen Kollegen kennengelernt, die alle sehr nett waren und jünger als ich vermutet habe. Meine Ansprechperson hat mich bestimmt erst für einen Zwerg gehalten. Meine 1,60 wirken doch recht winzig neben einem 2,05 Meter Mann. Dennoch, der Job, auf den mein Studium zielt, gefällt mir bisher gut und ich denke es könnte wirklich etwas für mich sein.

Categories: Praxisphase

Leonie

1 reply

  1. Hallo Leonie,

    bin zufällig auf deinen blog gestoßen. Doch inzwischen hat dieser mich so gefesselt, dass ich immer wieder still mitlese. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Fremde an sich sehr schnell wie deine eigene Heimat anfühlen wird. Gut ist, dass du ein freundliches Umfeld hast.

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