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Reisen bildet

Indien also.. da unser Studiengangsleiter vorübergehend nach Indien gezogen ist, hat er 11 aus unserem Kurs eingeladen ihn dort zu besuchen. Wir mussten ein Motivationsschreiben formulieren und ihn davon überzeugen, dass wir zu den wenigen Glücklichen gehören, die das Land kennenlernen dürfen. Mein kleines Gedicht hat wohl überzeugt:

Mal ein etwas anderes Schreiben,
Unterscheidet sich von dem ganzen anderen Treiben.
Eine bunte Kultur mit viel Tiefe,
Das steht sicherlich in fast jedem der Briefe.
Die Menschen, die Landschaft, das Essen,
Wie wird sich die Wirtschaft in Zukunft messen?
Der Mensch steht für mich im Mittelpunkt,
Ich bin jemand der gerne in andere Lebensumstände eintunkt.
Ich hoffe ich darf mit
Indien kennenzulernen wäre der Hit.
Es war eine einmalige Erfahrung! Und da ich sonst die ganze Nacht schreiben würde, habe ich die wichtigsten und interessantesten Fakten und Erinnerungen aufgezählt:

  • Wir Deutsche wurden angestarrt wie Aliens
  • Hund und KÜHE überall auf den Straßen
  • Das Essen ist nicht nur scharf, es brennt!
  • Inder stehen auf Ed Sheeran!
  • Laute Musik ist dort keine Lärmbelästigung
  • Hupen ist dort keine Lärmbelästigung! Es wird gehupt, wann immer man will
  • Wir haben erst nach Tagen verstanden, dass das berühmte Kopfwackeln kein „nein“ ist
  • Auf Frauen hört man nicht wirklich
  • Transvestiten können einen segnen oder verfluchen
  • Manchmal muss man am Strand mit einem Hund um seine Jacke kämpfen
  • Der Bindi Punkt auf der Stirn symbolisiert ein drittes Auge

Ort die wir sehen durften:

  • Die Stadt Bangalore
  • Firmenbesuche bei Bosch und Freudenberg
  • Den Strand von Goa
  • Indischen Slum
  • Eine Lederfabrik in Ambur
  • Expatriate Club in Bangalore
  • Flower Market
  • Indischen Tempel

Es waren tolle Eindrücke, die keiner von unsere Gruppe vergessen wird. Sie hat unsere kleine Gruppe zusammengeschweißt und man konnte nach drei Jahren Studium seine Mitstudierende noch einmal anders kennenlernen. Indien ist ein spannendes Land, auf das man sich einlassen muss. Es ist anders als bei uns. Die Straßen sind dreckig, es stinkt und der Gehweg gleicht einem Abenteuerpfad. Die Menschen sind abgesehen davon, dass sie einen entweder anstarren oder wie privilegierte Weise behandeln, sehr freundlich und fröhlich. Wir können uns nur bei unserem Studiengangsleiter bedanken, dass wir diese tolle Reise erleben durften!

Ich kann es nur empfehlen!

 

Categories: Real Life

Leonie

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