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So ist das Leben

Ein allgemeines Update:

In manchen Abteilungen ist mir eines aufgefallen: die Stimmung zwischen den Mitarbeitern. Manchmal total harmonisch und manchmal geht die Lästerei los, sobald jemand nur kurz einen Kaffee holt (und das passiert nicht selten). Schade, wenn doch so viel hinter dem Rücken gesprochen wird. Als duale Studentin, die jede Abteilung besucht, merkt man die Unterschiede besonders. Ich halte mich da immer raus, aber trotzdem immer eine unangenehme Situation. Dieses Phänomen gibt es aber vermutlich in jedem Unternehmen.

Nach dem Urlaub lebt man sich ziemlich schnell wieder auf der Arbeit ein. Mit einem kleinen Unterschied: jeder will wissen wie der Urlaub war, man muss erstmal wieder auf den neuesten Stand kommen und am wichtigsten: man ist total entspannt. Und mir geht es so: wenn ich entspannt bin, bin ich auch motivierter!

Zurzeit wohne ich ja in einer WG nahe dem Ort, in dem ich arbeite. Mit einer Mitbewohnerin teile ich mir eine ca. 60 m² große nette Wohnung. Meine Praxisphase geht noch bis zum 15. September und dann bleibe ich erstmal bis Dezember wieder daheim. Komischerweise muss ich mit total gemischten Gefühlen leben, seit ich erfahren habe, dass meine besagte Mitbewohnerin ausziehen möchte. Zum Verständnis: ja, ich bin nur zur Zwischenmiete bis Mitte September in dieser Wohnung; ja, ich kenne meine Mitbewohnerin erst seit ein paar Monaten; ja, eigentlich könnte es mir egal sein, dass sie in 10 Tage auszieht. Komischerweise ist es mir nicht egal und nein, das sind nicht die komischen übertriebenen Gefühle einer Frau 😀 . Ich weiß nicht, ob zum 01.09. jemand anderes hier einziehen wird, oder ob ich alleine sein werde, was ich ja eigentlich mit dem Einzug in eine WG vermeiden wollte. Meine Mitbewohnerin ist ein super liebes Mädchen und irgendwie ein kleiner Halt in einer Stadt, in der man außer den Kollegen niemanden kennt. Ich kann nicht erklären, warum mich das so trifft, dass sie (eigentlich nur vier Wochen vor mir) auszieht, aber dieser kleine Halt geht in Brüche. Klingt dramatischer als es ist, aber wenn man dauernd den Wohnort für die Praxisphase wechselt und nie so richtig ankommt, ist es schade, wenn man dann schon wieder einen ungewissen, unbeeinflussbaren und neuen Faktor vor sich hat. Auch wenn dieser eigentlich nur vier Wochen betrifft.

Mit der PA komme ich voran. Ich bin in der Korrekturphase und somit gut in meinem Zeitplan, der die Abgabe in fünf Wochen anpeilt. Dennoch ist diese Phase in meinen Augen die Schlimmste. Man merkt wie viele Fehler man gemacht hat, obwohl man so viel Arbeit reingesteckt hat. Aber ich bleibe optimistisch! Und da ich dieses wissenschaftliche Arbeiten hasse, strebe ich eigentlich nur bestehen an. Wobei man natürlich sein Unterbewusstsein (ich könnte eine 2 schaffen) nicht austricksen kann. Aufregend ist definitiv, dass wir die Arbeit schon in der ersten Woche der Theoriephase vorstellen müssen. Präsentation, mit anschließender Diskussion und Befragung. Im mündlichen Abi habe ich versucht meine Prüfer von mir mit Hilfe einer Schwarzwälder Kirschtorte (Thema Schwarzwald) zu überzeugen, aber das wäre diesmal irgendwie unangebracht. Vielleicht finde ich ja noch einen Muntermacher für meine Prüfer, der wie ein super Präsentationsmedium wirkt, aber eigentlich zur Bestechung dient 😀

Als letzten Abschnitt noch das Wichtigste. Leider mussten wir uns diese Woche von unserer Oma verabschieden! Und egal was während dem Studium oder der Arbeit passiert – Freunde und vor allem Familie ist das Wichtigste ♥

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Leonie

2 replies

  1. Wie kann man fünf Wochen vor Ende der Praxisphase schon in der Korrekturphase der Arbeit sein? Bei mir ist es immer so dass ich bis zum Schluss Ergebnisse und Erfahrungen aus dem laufenden Projekt einfließen lassen muss, die Praxisphasen sind meiner Meinung nach eher zu kurz um solide Projektmeilensteine zu erreichen . Was machst du dann die ganze Zeit auf der Arbeit die letzten Wochen , wenn dein Thema praktisch schon durch ist?

    LG

    1. Hey Jonas,
      diese Praxisphase war bei mir sehr lange. Vier Monate und zwei Wochen!
      Meine Praxisphasen sind so eingeteilt, dass ich in der Zeit mehrere Abteilungen für 2 bis 5 Wochen besuche.
      Deshalb handelt meine PA nicht um ein Projekt, das ich ausschließlich und gezielt auf der Arbeit bearbeite. Ich beschäftige mich für ein paar Wochen intensiv mit meinem PA Thema und schreibe dann außerhalb der Arbeit. Dieses Mal habe ich mir von Anfang an fundierte Kenntnisse über das Thema angeeignet und dann sofort auf Papier gebracht. Ich habe früh angefangen und sehr viel Zeit investiert um früh fertig zu werden 🙂
      Viel Erfolg bei deiner PA!
      Alles Gute 🙂

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