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Tipps und Tricks

Ein paar Tipps, Tricks und Ratschläge, die ich gesammelt habe und die meiner Meinung nach helfen können. Sobald ich neue Erkenntnisse und Erfahrungen gemacht habe, wird diese Seite aktualisiert. Für fast jede Situation sollte ein passender Ratschlag dabei sein. Ich hoffe manchen ist mit diesen Tipps geholfen und auch schwierige, neue Situationen können gemeistert werden.

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Für das Bewerben:

  • Rechtzeitig bewerben! Eigentlich am Besten ein und ein halbes Jahr vor Studienbeginn. Die Bewerbungsphase für das Duale Studium ist sehr früh.
  • Überall bewerben! Sicher, man hat Wünsche wo man gerne studieren möchte, aber man kann es sich nicht immer aussuchen, also überall bewerben und danach entscheiden, wo man die besten Chancen hat.
  • Nicht verzweifeln! Ich habe locker 100 Bewerbungen geschrieben und versandt und einige Absage erhalten, aber das hat mich nicht runter gezogen. Man muss weiter kämpfen, schließlich ist das Leben kein Ponyhof.

Für die Auswahlgespräche:

  • Ausreichend informieren! Wenn man zu einem Unternehmen eingeladen wird ist die erste Hürde geschafft, jetzt kommt alles auf die erste Begegnung an! Damit man entspannt zu dem Termin gehen kann, sollte man sich ausführlich über das Unternehmen informieren, sodass man alle Fragen beantworten kann.
  • Angemessen kleiden! Schick, aber trotzdem dem eigenen Stil treu bleiben. Man muss mit seiner Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten und seinem Auftreten überzeugen, also sei du selbst in- Business Kleidung.
  • Lächeln, lächeln, lächeln! Ein freundliches Erscheinungsbild ist sehr wichtig. Es ist auch nicht schlimm Fehler zu machen oder eine Antwort nicht zu wissen, wir alle sind Menschen und das ist normal, einfach ruhig bleiben.
  • Interesse zeigen! Wenn man sich gut über das Unternehmen informiert hat, fallen einem ein Haufen Fragen ein, die bei dem Vorstellungsgespräch geklärt werden können. Außerdem zeigt man, dass man sich wirklich für diese Arbeit interessiert. Stets daran denken, dass ein Vorstellungsgespräch für beide Seiten gedacht ist. Der Bewerber hat sein Interesse mit der Bewerbung erstmals gezeigt und mit einer Einladung zum Kennenlernen hat das Unternehmen sein Interesse an dem Bewerber ausgesprochen. Der Bewerber muss überzeugen, aber das Unternehmen muss genauso den Bewerber von sich überzeugen.

Für die Zeit vor dem Studienbeginn:

  • Vorbereiten! Nehmt an den angebotenen Vorbereitungskursen teil! Man bekommt gezeigt, was einem im Studium erwarten und man kann Mitstudenten kennenlernen. Fragt euer Ausbildungsunternehmen, die meisten übernehmen Kosten, die entstehen können.
  • Seid offen! Alle neue Studenten sind in der gleichen Situation, die meisten kennen niemanden und sind aufgeregt. Seid offen den Anderen gegenüber und geht auf die Menschen zu und schon bald könnt ihr euch gemeinsam auf die Zeit freuen.
  • Fragt nach! Wenn ihr Fragen zum Ablauf, zum Studium oder etwas anderem habt, scheut nicht nachzufragen. Die Studiensekretariate und die Dozenten sind da, um eure Fragen zu beantworten und euch zu helfen und zu begleiten.

Für die ersten Tage/Wochen:

  • Seid pünktlich! Plant lieber zu viel Zeit ein und kommt zu früh. Selbst wenn ich eine halbe Stunde vor Beginn da war, war immer jemand vor mir da. Wenn Dozenten eines nicht mögen, dann Studenten, die schon in der ersten Woche ihre Unzuverlässigkeit zeigen.
  • Bereitet euch vor! Ich hätte es tun sollen, habe es aber nicht. Wenn ihr Gemeinschaftskunde, Mathe, BWL, Politik oder eben ein Fach hattet, dass irgendetwas mit dem Studium zu tun haben könnte, schaut es euch noch einmal an. Es hilft ungemein, wenn man von etwas schon einmal gehört hat und man kann den Professoren zeigen, dass man mitdenkt.
  • Konzentriert euch auf das Studium! Vor allem am Anfang ist es wichtig das Studium an erste Stelle zu stellen, denn gerade am Anfang, wenn alles neu ist, braucht man Zeit um herauszufinden, wie alles läuft, wie man sich am besten organisiert und wie man was regelt.
  • Feiert! Die Erstsemesterparty ist ein muss und bringt euch euren Mitstudenten noch ein Stückchen näher. Ebenso kann man mal entspannen und sich einfach freuen, wie weit man gekommen ist.
  • Noch einmal, seid offen! Setzt euch mal neben jemanden anders, sprecht die anderen an und zeigt Interesse. Bleibt nicht in einer kleinen Gruppe, sondern versucht alle aus der Klasse etwas näher kennen zu lernen, sonst merkt man im zweiten Jahr erst auf einmal wie gut man sich mit dem ein oder anderen verstanden hätte.
  • Lernen! Gleich zu Beginn ist es wichtig dran zu bleiben und sofort mit zu arbeiten. Am Anfang ist die Motivation auch noch größer als nach ein paar Wochen, also macht im Unterricht mit, geht die Vorlesungen noch einmal durch und arbeitet vielleicht schon ein bisschen vor. Die Basis ist das Wichtigste.

Für die Vorlesungszeit:

  • Zeigt Dankbarkeit! Die Dozenten machen ihren Job NUR für euch/uns.
  • Genießt die Privilegien! Das Duale Studium ist anders als das Studium an einer Universität. Es gibt Vor- und Nachteile. Nutze beide aus!

Für die Klausurenphase:

  • Früh lernen! Am besten schon von Beginn ja, ja wirklich von Beginn, also der ersten Stunde, alles wiederholen. Den Stoff zwei Wochen vor der Klausuren lernen ist so gut wie unmöglich und wäre dazu noch viel zu stressig und anstrengend. Also möglichst früh lernen und immer dran bleiben.
  • Pausen müssen sein! Jeden Tag durch powern kann keiner durchhalten. Also die Zeit gut einplanen, ein Tageslimit setzen und sich dann auch daran halten! Zu viel ist manchmal eher schädlich.
  • Rücksprache mit den Dozenten! Wenn ihr alle Vorlesungen noch einmal durchgegangen seid, am besten ein paar Fragen notieren und noch mal mit dem Dozenten reden. Fragen werden gerne gesehen und es hilft euch ungemein.
  • Früh informieren! Wo ist der Raum, wann muss man da sein (am besten 30 min vorher da sein) und rechtzeitig, lieber zu früh, losfahren, damit nichts schief gehen kann.
  • Am Tag davor nicht mehr lernen! Keine neuen Aufgaben durchgehen. Durchlesen oder das Wissen festigen beruhigt das Gewissen, aber man sollte es nicht übertreiben, das macht nur nervös. Ebenso früh schlafen gehen, damit man fit und ausgeschlafen für den großen Moment ist.
  • Ruhig bleiben! Am besten arbeitet ihr, wenn ihr ruhig seid, also versuchen die Nerven zu bewahren und dann steht der guten Note nichts im Wege. Zu viel Stress bringt nichts! Etwas was man auch während dem Studium lernt: ruhig bleiben können, auch wenn die Situation unangenehm ist.
  • Materialien am Vorabend einpacken! Taschenrechner, Stifte, Uhr,.. alles schon am Vorabend in die Tasche packen und lieber zu viel mitnehmen, so könnt ihr Freunden aus der Not helfen und seid selbst auf alles vorbereitet.
  • Nach den Klausuren erstmal selbst loben! Es ist geschafft, auch wenn man noch nicht weiß, ob alles so gut lief wie gewünscht muss man sich auch manchmal selbst loben!
  • Lerngruppen organisieren! Wenn man mit anderen über das Thema redet oder sogar diskutiert, prägt man es sich viel leichter, genauer und schneller ein. Ebenso hilft es bei Verständnisproblemen mehrere Erklärungsversuche anzuhören. Am aller besten lernt man allerdings, wenn man es selbst erklärt!

Für die erste Praxisphase:

  • Vorbereiten! Wie immer gilt, vorab informieren und die genaue Zeit wissen, wann man wo sein muss, welche Kleidung erwartet wird und mit welchen Aufgaben man konfrontiert werden könnte.
  • Freundlich, interessiert und engagiert sein! Die ersten Tage, wahrscheinlich sogar Wochen, kann man noch nicht viele eigenständige Aufgaben übernehmen. Trotzdem sollte man motiviert bleiben und bei allem mithelfen, wo man kann. Die ersten Wochen zeigen und hinterlassen oft den ersten Eindruck und dieser ist nicht leicht zu ändern. Zeigt euch also von der besten Seite.
  • Fragen stellen! Vor allem in den ersten Phasen kennt man sich noch nicht aus. Man sollte das aber  nicht einfach so hinnehmen. Die Zeit ist da, dass wir was lernen, also immer Fragen stellen, wenn welche aufkommen.
  • Über den Tag sprechen! Wenn man über die Geschehnisse noch einmal redet wird einem vieles bewusster, man entwickelt Fragen und Ansichten, die man klären kann und man teilt die neue Erfahrung mit seinem vertrautem Umfeld, was einem persönlich hilft zu merken, was einem gefallen hat und was weniger.
  • Einfach machen! Wenn man mal nicht genau weiß, was man machen soll, oder wen man begleiten soll- einfach machen. Geht zu jemanden, dessen Arbeit ihr interessant findet, den ihr sympathisch findet oder von dem ihr denkt, da könntet ihr viel lernen. Scheu oder Schüchternheit ist da Fehl am Platz.

Für Tage/Wochen an denen man Heimweh hat:

  • Telefonieren! Ruft eure Familie oder Freunde an und erzählt was ihr erlebt habt.
  • Heimfahren! Wann immer es geht, z.B. jedes Wochenende Heim fahren. Vor allem am Anfang sind solche Heimbesuche wichtig.
  • Nehmt wichtige Dinge von zu Hause mit! Ob das Kuscheltier, die geliebte Duftkerze oder ein Spiel, das ihr gerne spielt, nehmt Dinge von zu Hause mit, die euch daran erinnern oder euch das Gefühl geben, dass sich nicht viel verändert hat. Ich habe mein Kissen, meine Lieblingsdecke, mein Puzzle und Fotos mitgenommen.
  • Akzeptieren! Man muss akzeptieren, dass das Leben jetzt auch in der neuen Stadt stattfindet. Man sollte sich dort ein Hobby suchen und sich einen Alltag inklusive Freizeit aufbauen. Ebenso ist es Ablenkung und man kann alle Geschehnisse verarbeiten.
  • Ablenken! Mit Freunden treffen, Sport machen, eine Projektarbeit schreiben.
  • Auch mal traurig sein! Manchmal hilft es auch einfach, wenn man die Sehnsucht einen Abend voll raus lässt, sei es wütend sein oder traurig! Gefühle müssen manchmal raus und am nächsten Tag geht es einem wieder besser.

Für die Projektarbeit:

  • Frühzeitig informieren!
  • Mit dem Studiengangsleiter kommunizieren!
  • Nicht verzweifeln!
  • Viel Recherche!
  • Mit Leuten sprechen, die Erfahrungen haben!
  • Viel Wasser trinken und Antistress Nahrung zu sich nehmen!
  • Mehr als genug Zeit einplanen! Nicht vergessen, jemand aus dem Unternehmen muss drüber lesen, eventuell noch einmal jemand Korrektur lesen, Änderungen müssen vorgenommen werden und letztendlich muss alles auf CD gebrannt und gebunden werden -> also auch zum Ende hin genug zeitlichen Puffer einplanen.

Für die Präsentation der Projektarbeit:

  • Präsentation früh vorbereiten und üben! Am besten mehrmals und vor Publikum.
  • Formalien (z.B. gehören Quellen in die Präsentation) rechtzeitig abklären!
  • Vor der Präsentation dreimal tief durchatmen, Augen schließen und sich selbst sagen, dass nichts schlimmes passieren kann!
  • Vorher genug Trinken, damit man keinen trockenen Mund bekommt und auf jeden Fall noch einmal auf die Toilette!
  • Eventuell Hände waschen! Feuchte Hände, die von der Aufregung kommen, können verunsichern.
  • Augenkontakt halten!
  • Materialien wie Tesa, Schere, Boardmarker u.Ä. für alle Fälle mitbringen!
  • Wenn man eine Antwort nicht weiß, ruhig bleiben und nachfragen!
  • Gestik, Mimik und Aussprache beachten!
  • Charmant sein und lächeln.
  • Auf die Prüfer eingehen! Je nachdem wie diese sich verhalten, sich anpassen.
  • Kritik annehmen und noch einmal reflektieren!

 

 

 

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